blackjack950Wieder einmal mussten sich sechs Casino-Betrüger vor Gericht verantworten. Vor dem Strafgericht Lugano TI wurde heute gegen die Italienern und Kroaten im Alter zwischen 37 und 62 Jahren die Verhandlung begonnen. Den Angeklagten wird vorgeworfen, das Schweizer Casino in Lugano durch Falschspiel etwa eine halbe Million Franken betrogen zu haben.

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Die Bande spielte mit gezinkten Karten

Auch hier haben ähnlich wie bei dem Casinoskandal in Melbourne Spieler und Casinoangestellte gemeinsame Sache gemacht. So sollen die Beschuldigten in den Jahren 2008 und 2009 ein Betrugssystem entwickelt haben, mit dem das Casino in kürzester Zeit und ohne Risiko um grosse Summen erleichtert wurde. Dies gelang durch das Spielen von Blackjack mit gezinkten Karten.

Zei der sechs Angeklagten waren zu dieser Zeit Spieler im Casino und die übrigen vier waren waren als Supervisor oder als Sicherheitspersonal tätig. Einer dieser Angestellten schmugelte vor dem Spielbeginn präparierte Spielkarten mit veränderter Kartenrückseite ins Casino. Die eingeweihten Casino-Mitarbeitern zeigten den Spielern der Bande immer mit geheimen Zeichen bei bei jedem Besuch an, an welchem Tisch mit den präpariertenen Karten gespielt wurde. Soi konnten die kriminellen Zocker leicht erkennen, wer ieines guten Blatts in den Händen hatten und dementsprechend ihre Einsätze tätigen.

Auch beim Roulette konnten mit Hilfe des Aufsichtspersonal beträchtliche Summen ergaunert werden. Hier setzte der Spieler auf eine Zahl, die er aber besonders undeutlich aussprach. Der im Casino angestelle Komplize versicherte dem nichts ahnenden Croupier, dass der Spieler die Gewinnerzahl genannt hatte. Die unwahrscheinlich häufigen Glückssträhnen fielen aber dem Management des Casinos auf und die Mitglieder der Bande konnten identifiziert und anschliessend festgenommen werden. Jetzt müssen sie sich wegen mehrfachen gewerbsmässigen Betruges verantworten.

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