multiroulette950Es ist bekannt, dass die Amerikaner gerne Klagen und das oftmals wegen skurriler Angelegenheiten. Auch gerichtliche Auseinandersetzungen zwischen Spielern und Casinos sind keine Seltenheit. Nun wird ein Fall bekannt, wo beides zutrifft. In Maryland wurde das Maryland Live! Casino von einem seiner Stammgäste, den Zocker Leander Stocks vor dem Kadi gebracht. Der Gute fordert ein Schmerzensgeld in der Höhe von 300.000 USD. Diese Schadenersatzsumme möchte er als Wiedergutmachung für die Troubles, die ihm eine irregeleitete Roulettekugel einbrachte. Der Vorfall spielte sich vor etwa 1 ½ Jahren, im Dezember 2013 ab. Ein Croupier war etwas unachtsame bei dem Einwurf der Kugel in den Roulettekessel und die Elfenbeinkugel machte sich selbstständig und schoss aus dem Kegel geradewegs auf den Spieler Mr. Stocks zu, den sie oberhalb des linken Auges traf. In der Anklageschrift ist zu lesen, dass er so starke Schmerzen hatte, dass ihm ein sehr freundlicher Security Mitarbeiter in einen Waschraum führte.

Maryland Live! CasinoHier gab ihm der Mitarbeiter des Casinos spezielle Augentropfen. Stocks verwendete die Tropfen, obwohl ihm eigentlich nicht klar war, wieso, denn er wurde ja von der Roulettekugel oberhalb des Auges getroffen. Er gab an, dass sich sein Zustand rapid verschlechterte, seine Sehkraft lies nach und er sah alles nur mehr verschwommen, er hatte Probleme mit der Orientierung und er klagte immer mehr über zunehmende Schmerzen. Zusätzlich zog er sich eine Gehirnerschütterung zu, als er beim Verlassen des Casinos wegen dieser Symptome gegen eine Tür rannte. Er laborierte anschliessend eine längere Zeitspanne an all diesen Beschwerden. Ein Arzt diagnostizierte ihm als Folge des Vorfalles, den er als traumatische Erlebnis einstufte, zusätzlich noch post-traumatische Kopfschmerzen. Da dieser unglückliche Zwischenfall seine Lebensqualität deutlich minderte, will er nun vom Casino als Schmerzensgeld $ 300.000 und die Kosten des Verfahrens einklagen.

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