Alarmierende Zahlen

Das Landesgesundheitsamt in Baden-Württemberg meldet, dass hier offiziell 34 100 Menschen von der Spielsucht betroffen sind. Besorgniserregend ist ins besonders die Anzahl der jungen Spieler. Laut diesen Angaben liegt die Zahl der regelmäßigen Spieler zwischen 12 und 17 Jahren bei 40 Prozent. Hier sind vor allem junge Männer und besonders Jugendliche mit Migrationshintergrund sowie sozial Schwächere betroffen.

Am meisten wird hier das Geld an Geldspielautomat in Gaststätten und Bistros verzockt. Auf den weiteren Plätzen folgen die Spielhallen und das Schlusslicht bilden die Online Casinos. Die Zahlen sind erschreckend hoch, da ja offiziell das Spielen am Geldspielautomaten erst ab 18 Jahren vom Gesetzgeber erlaubt ist!  In Kneipen und Bistros und auch an Autobahn-Tankstellen ist es daher vermutlich ganz einfach, dass Kinder und Jugendlichen an Spielautomaten problemlos zocken zu können. Gar mancher Wirt drückt hier ein Auge zu, wenn er so ein paar Euros zusätzlich verdienen kann.

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Jugendliche spielen meist im kostenlosen Probemodus

Kontrollen zeigen Erfolg

In den Spielhallen wird vermutlich intensiver kontrolliert. Die Strafen wie etwa Konzessionsentzug sind für die Betreiber existenzbedrohend und so findet man nur gelegentliche Fälle von Mißachtung der Jugendschutzgesetze in den Spielotheken.

Jugendschutz im Web am effektivsten

Dass diese Altersgruppe viel im Internet unterwegs ist und hier auch in Kontakt mit Online Slots kommt ,ist absolut kein Problem. Allerdings spielen viele der Kids meist im kostenlosen Modus, also ohne jeglichen Geldeinsatz, einfach wegen des Spasses am Spiel. Um in den Casinos im Web echtes Geld einsetzten zu können, muss zunächst die Hürde des Altersnachweis genommen werden.

Es wird eine Kopie des Personalausweises und eine aktuellen Rechnung, etwa vom Energieanbieter verlangt. Hier bestehen also kaum Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche, diese Sperre zu umgehen. So wird vermutlich bei den Casinos im Web der Jugendschutz am effektivsten gehandhabt.

 

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